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Hund richtig abrufen

Hund abrufen

Sobald das neue Familienmitglied einzieht, sind wichtige Themen zu klären und konsequent umzusetzen. Korrekt den Hund abrufen gehört zu einem elementaren Schwerpunkt.

Dieser Beitrag erklärt, welche Methoden hilfreich beim Hund Erziehen sind. Erfahre, wie du deinen treuen Begleiter erfolgreich abrufen kannst, falls er gerade mit etwas anscheinend Wichtigerem beschäftigt ist.


Der Rückruf: ein wichtiges Erziehungsziel

Zu einem der bedeutendsten Ziele beim Hund Erziehen gehört es, dass der Liebling den Rückruf zuverlässig befolgt. Genau dies gehört jedoch zu einem der größten Probleme von Hundebesitzern. Gehen sie mit ihrem Vierbeiner im Park spazieren, folgt er dem Rufen seines Halters. Sobald jedoch etwas vermeintlich Interessanteres den Weg kreuzt, nützt auch der energischste Ruf nichts. Du kennst diese Situation auch? Amüsant kann sie werden, wenn ein weiteres Mensch-Hund-Team im Park ebenso betroffen ist. Sobald du jedoch allein mit deinem Hund, welcher mit einem klaren „Nein“ auf
deinen Ruf antwortet, kann diese nicht nur nervenaufreibend, sondern vielmehr auch sehr peinlich
 sein.

In einer solchen Situation scheint es, nur der eigene Hund erlaube sich solch Ausreißer. Tatsache
ist jedoch, dass der Rückruf bei einer Vielzahl von Hunden nur vereinzelt klappt. Eine ähnlich
hohe Anzahl an Hundehaltern gibt zudem an, dass das Hund Abrufen überhaupt nicht funktioniert. Interessanterweise kommen Betroffene häufig zu einem ähnlichen Schluss. Sie beobachten, dass das Hund Abrufen immer solange funktioniert, bis etwas Wichtigeres im Blickpunkt steht. Aus diesem Grund erfährst du im Nachfolgenden mehr über Ursachen und bestimmte Kniffe, um den Vierbeiner zur Rückkehr zu motivieren.


Hund abrufen: leicht, aber schwierig zu erlernen

Hund abrufen

Selbst ein exzellentes Rückruftraining kann Schwierigkeiten beim zuverlässigen Hund Abrufen nicht verhindern. Hierzu ist die Anzahl möglicher Störfaktoren zu groß. Zu beachten ist weiterhin, dass
 das Hund Abrufen aus actionreichen Handlungen und spannenden Spielsituationen zu einer der zeitig zu beginnenden Erziehungsmaßnahme gehört. Diese sollte konsequent geübt und umgesetzt werden. Das Rückruftraining kann bereits bei Welpen beginnen. Spätestens sollten Junghunde damit erstmalig konfrontiert werden. Im anderen Fall wird das Hund Abrufen mit zunehmenden Alter nicht
funktionieren.

Beachte bei Beginn deines Rückruftrainings darauf, dass jeder Hund ein sogenannter Opportunist ist. Er gehört zu jenen Tieren, welche ihr Handeln und individuelles Verhalten am zu erwartenden Erfolg orientieren. Dies gilt auch bei deinem Rückruftraining. Es muss für deinen Vierbeiner
 erstrebenswert sein, zu dir zu kommen, wenn du nach im rufst. Tatsächlich muss dies noch spannender, wichtiger, aber vor allem auch lohnender sein, als jene Aktivität, welcher er im Moment nachgeht.

Vielleicht ahnst du an dieser Stelle bereits, dass das Hund Abrufen ein etwas längerer Weg ist. Nicht vergleichbar sind mögliche Reaktionen des Hundes auf Kommandos wie „Platz“ oder „Sitz“. Darüber hinaus darfst du nicht davon ausgehen, dass das Hund Abrufen nach erfolgreichem Lernen für immer und ewig in den Handlungen verankert ist. Es wird immer wieder Situationen geben, in denen du dich erneut mit diesem speziellen Thema der Hundeerziehung auseinandersetzen wirst.


Warum ist das Hund Abrufen so schwierig?

Eine der Hauptursachen für diesen Umstand ist es, dass junge Hunde häufig falsch angeleitet werden. Teilweise gehen Hundehalter beim Hund Erziehen ähnlich vor wie bei Kleinkindern. Dies ist jedoch nicht angebracht und bringt vielmehr die Gefahr mit sich, dass der beste Zeitpunkt für den Beginn verpasst wird. Häufig lassen Hundeliebhaber den Vierbeiner ausnahmslos frei herumtollen.

Sie vertreten die Meinung, dass er auf diese Weise seine Kindheit am intensivsten genießen kann. Dieser Vorgehensweise zieht jedoch die Konsequenz nach sich, dass der Hund eine immer größer werdende Distanz zum Menschen wählt. Folglich verringert sich die Trefferquote beim Hund Abrufen zunehmend. Eine unangenehme Folge dessen ist, dass Hundehalter ihren Vierbeiner überhaupt nicht mehr von der Leine lassen können, da er beim Abrufen nicht Folge leistet.

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Biologische Vorgänge beeinflussen Rückruferfolg

Je öfter der Hund die Gelegenheit erhält, seine Freiheit gänzlich zu genießen, um intensiver wird er diese Möglichkeiten nutzen. Ursachen dafür sind biologische Vorgänge, welche sich gegenseitig bedingen und von außen nicht beeinflussbar sind.

Nicht nur beim Jagen, sondern auch beim aktionsreichen Hinterherlaufen schüttet das tierische
 Gehirn ähnlich wie beim Menschen bestimmte Substanzen aus. Zahlreiche Selbstbelohnungssysteme werden auf neurochemischer Ebene aktiviert. Hierzu gehören beispielsweise Noradrenalin- und Dopaminsysteme. Die Kombination aus positiven Gefühlen und anderen Begleitumständen speichert das Gehirn ab. Ähnlich wie bei Extremsportlern entsteht hieraus ein bestimmtes Suchtpotenzial.


Praktische Tipps zu Problem: Hund kommt nicht

Zahlreiche Hunde beherrschen Basisbefehle wie beispielsweise „Platz“ oder „Sitz“ kaum. Im Gegensatz dazu funktioniert aber das wichtige Kommando „Komm!“. Hier genügt ein Pfiff oder ein Ruf und der Vierbeiner steht an der Seite seines Halters. Diese Kombination aus erfolgreich Hund abrufen und anderen Situationen ermöglicht dir und deinem Liebling ein angenehmes Zusammenleben. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn dieses Ziel beim Hund Erziehen bereits frühzeitig angestrebt wurde.

Achte zudem darauf, wo genau und vor allem für was sich dein Liebling interessiert, wenn er seinen Bewegungsradius aktiv erweitert. Versuche zudem zu verstehen, welche Idee hinter der jeweiligen Aktivität steckt. Um deinem jungen Hund dennoch ausreichend Möglichkeit zu geben, sein altersgerechtes Erkundungsverhalten auszuleben, empfiehlt sich der Freilauf an der Schleppleine. Die reale Distanz zum Menschen wird hierbei aus Perspektive des Welpen größer. Gleichzeitig hat der dieser jedoch im Notfall eine direkte Zugriffsmöglichkeit.
Kombiniere dein Rückruftraining am besten mit einer dünneren Schleppleine aus Leder oder Kunststoff. Sinnvoll ist es, wenn sie keine Handschlaufe hat, sondern an einem Brustgeschirr zu befestigen ist.

Bevor du aber die 10 oder 15 Meter lange Schleppleine nutzt, empfiehlt sich die Übung mit einer
fünf Meter langen Leine. Einerseits kannst du dich mit deren Umgang intensiv vertraut machen. Zudem gibst du deinem jungen Hund die Möglichkeit, sich an die ihn dauernd „verfolgende“ Schlange zu gewöhnen.


Übung zum Hund Abrufen mit Schleppleine

Lass deinen Hund voranlaufen und gib ihm die Möglichkeit, die Leinenlänge fast komplett zu nutzen. Sprich ihn daraufhin per Pfeifsignal oder mit seinem Namen an. Sobald er zurückkommt, erhält er von dir eine kleine Belohnung. Nutze hierfür deine Stimme, ein Spielzeug, Futter oder Ähnliches. Kommt dein Hund nicht allein zurück, holst du ihn mit der Leine. Er bekommt dennoch zu Beginn des Rückruftrainings immer eine kleine Belohnung. Diese Art der Übung zum Hund Abrufen mit Schleppleine kannst du problemlos bei täglichen Spaziergängen integrieren. Beachte dabei, dass es überhaupt nicht sinnvoll ist, den Vierbeiner durch mehrmaliges Rufen oder gar Hinterhergrölen heranzuzitieren. Hierbei kann er nicht lernen, dass es nur ein klares Rückrufsignal gibt, welches unbedingt zu befolgen ist.

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Weitere Tipps zum effizienten Hund Abrufen

Gewöhne dich und vor allem deinen Hund an einen einzigen Begriff für das Abrufen. Wähle aus Beispielen wie „Zu mir“ oder „Hier“. Solltest du häufig gestresst von Berufsleben oder Nachbarschaft mit dem Hund spazieren gehen, empfiehlt sich die Nutzung einer Hundepfeife. Das Signal ist stets dasselbe und nicht abhängig von deinen Emotionen. Während der gesamten Trainingsphase solltest du deinem Hund ohne Ausnahme eine Bestätigung für das Befolgen des Abrufes erteilen. Nutze vor allem bei Junghunden die Schleppleine. Sie verhindert ein mögliches Weglaufen in wichtigen Situationen. Gleichzeitig wird dein Training mit dem Vierbeiner dadurch effektiver.

Alle Übungen zum Hund Erziehen sollten in gewohnter, ruhiger Umgebung ausprobiert werden. Hierzu gehören auch Übungen zum Hund Abrufen. Gib dir und deinem Vierbeiner die Möglichkeit, Methoden beim Hund Abrufen in Ruhe gemeinsam kennenzulernen. Fühlst du dich bei einzelnen Vorgehensweisen sicher, wird sich dies auch auf deinen Liebling übertragen. Dies ermöglicht eine hervorragende Arbeitsatmosphäre und ebnet den Weg für maximale Erziehungserfolge.



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