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Hund richtig baden: Mit diesen Tipps klappt’s

In Pfützen springen, im Schlamm wälzen, durchs Unterholz kriechen – Gelegenheiten, bei denen der Hund schmutzig wird, gibt es viele. Notfalls muss man den Hund baden. Doch wie gelingt das ohne Stress? Wir verraten Dir nützliche Tipps, damit das Hundefell schnell wieder sauber wird!


Hund baden: Nur wenn wirklich notwendig

Generell gilt: Schmutz lieber mit der Bürste entfernen, anstatt den Hund zu baden. Dank einer schützenden Lipidschicht ist das Fell quasi selbstreinigend. Zu häufige Bäder würden die natürliche Schutzschicht auf Haut und Fell zerstören. Eine intakte Lipidschicht führt dazu, dass Verschmutzungen meist nur an der Oberfläche haften und sich leicht entfernen lassen. Zudem beseitigt das Bürsten etwaige Knoten und Filz aus dem Haar.

Gelingt das nicht mit der Bürste, ist der Griff zur Schere sinnvoll, weil Verfilzungen bei Kontakt mit Wasser nur noch hartnäckiger werden und dicke Fellklumpen schlecht trocknen. Hilft auch ausgiebiges Bürsten nicht gegen den Schmutz, muss der Hund doch unters Wasser.

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Angst und Frust vermeiden

Klar, der Hund soll schnell sauber werden. Aber das Tier muss sich auch wohlfühlen. Ideal ist es das Baden vorher zu üben – ganz ohne Nasswerden und mit viel Lob. So gewöhnt sich der Hund daran, unter der Dusche oder in der Badewanne zu stehen. Dort sollte übrigens eine rutschfeste Unterlage liegen, damit der Vierbeiner gut Halt findet. Lass zuerst ein wenig körperwarm temperiertes Wasser laufen, ohne den Hund nass zu machen.

Verbales Feedback hilft, damit die Fellnase weiß, dass alles in Ordnung ist. So bleibt Dein Hund beim Baden entspannt und startet keine Fluchtversuche. Bevor es ernst wird, sollten Hundeshampoo und Handtücher bereitliegen. Shampoos für Hunde sind auf den tierischen pH-Wert abgestimmt, rückfettend und enthalten keine Duftstoffe. Jetzt kommt es nur noch auf die richtige Waschtechnik und das Tempo an – zu lange mag kein Hund gebadet werden.


Hund baden: Die richtige Technik ist entscheidend

Damit Du selbst keine Dusche abbekommst, wenn Dein nasser Hund sich beim Baden schüttelt, gibt es einen Trick: Den Kopf des Tieres erst am Ende nass machen. Grund dafür ist, dass der Reflex zum Schütteln vielfach erst durch ein nasses Haupt ausgelöst wird. Fang daher am Rücken und Hinterteil an. Dann werden die Seiten, der Bauch und die Beine mit Wasser benetzt. Anschließend wird das Fell schamponiert.

Der Kopf darf nur sanft abgebraust werden, damit möglichst kein Wasser oder Shampoo in die Augen und Nase gelangen. Sprich Deinem Hund währenddessen immer wieder aufmunternd zu oder schlag einen spielerischen Ton an. So bleiben alle beteiligten relaxed. Ist das Fell sauber, muss das Shampoo gewissenhaft ausgespült werden.

Shampooreste können zu Hautreizungen und Juckreiz führen – das steigert die Chance, dass Du bald wieder den Hund baden musst. Im Anschluss mit den Händen von oben nach unten über das Fell gleiten, um möglichst viel Wasser abzustreifen. Danach den Hund mit einem guten Handtuch vorsichtig trocken rubbeln und erst dann aus der Dusche oder Badewanne heben.

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Nicht auskühlen lassen

Auch Hunde können sich erkälten. Deshalb sollte das Fell nicht zu lange nass bleiben. Ein bis zwei saugfähige Handtücher entziehen dem Haar schon viel Feuchtigkeit. Falls Dein Hund langes Fell hat und es toleriert, empfiehlt es sich mit dem Föhn nachzuhelfen. Bitte nicht zu heiß oder zu lange föhnen. Handwarm eingestellt und nicht zu dicht am Fell verursacht der Föhnvorgang keine Schäden.

Achte auch darauf, dass Dein Tier im feuchten Zustand keine Zugluft abbekommt und – falls nicht geföhnt wird – an einem warmen Ort in Ruhe trocknen kann. Im Sommer geht das meist schnell, im Winter bietet es sich an eine Decke direkt vor die Heizung zu legen. So hat der Vierbeiner ein warmes Plätzchen, bis das Haarkleid komplett durchgetrocknet ist.


Kleinen Hund baden: So werden Welpen sauber

Die erste Begegnung mit der Badewanne sollte für Welpen zu einem positiven Erlebnis werden. Deshalb sind Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen gefragt, wenn Du einen kleinen Hund baden willst. Jünger als drei Monate alt sollte der Vierbeiner nicht sein. Trockenübungen sind hilfreich, damit das Tier sich an die ungewohnten Geräusche gewöhnt.

Dann wird der Welpe wie oben beschrieben gebadet, den Kopf immer zuletzt und nur vorsichtig nässen. Viel gutes Zureden hilft dem Kleinen, sich mit der Situation zu arrangieren. Aufs Föhnen solltest Du bei Welpen verzichten, ihre Haut ist noch zu empfindlich dafür. Trocken wird der kleine Hund stattdessen beim Kuscheln in weichen Decken.



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