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Wie kann ich meinem Hund das Bellen abgewöhnen?

Hund Bellen abgewöhnen

Es klingelt an der Tür – der Postbote hat ein Paket für dich. Doch jedes Türklingeln entwickelt sich in eine reine Stresssituation für euch drei, weil dein Hund nicht aufhören will, den Postboten anzubellen? Wir haben hier für die besten Tipps für dich, damit du deinem Hund das Bellen abgewöhnen und deinen Hund erziehen kannst.


Die Korrektur im Welpenalter

Allgemein ist es einfacher, einem Welpen das Fehlverhalten „Bellen“ abzugewöhnen. Bei Welpen ist es einfacher, da die Erziehung des Hundes noch längst nicht abgeschlossen ist. Das Bellen abgewöhnen ist im Welpenalter ein fließender Übergang, da sich hier das Fehlverhalten noch nicht manifestiert hat und so einfacher zu korrigieren ist.


Die verschiedenen Ursachen für das Fehlverhalten

Ein solches Fehlverhalten eines Hundes entwickelt sich nicht spontan. Daher ist es besonders wichtig, dass du dir der Ursachen bewusst wirst, die zu dem unangenehmen Verhalten geführt haben.

Anti-Bell Hundehalsband von Pets Finest (Erziehungshalsband)

Stressige Situationen

Zunächst solltest du überprüfen, ob du deinem Hund das Bellen abgewöhnen kannst, indem du die für ihn grundsätzlich stressige Situation entschärfst. Solche Situationen sorgen dafür, dass dein Hund sich gar nicht von selber beruhigen kann und sich so immer weiter in das Bellen hineinsteigert, dass es für ihn keinen anderen Ausweg mehr gibt, als weiter zu bellen.

Um zu verstehen, weswegen die Situation für deinen Hund stressig ist, solltest du gezielt auf den Auslöser der stressigen Situation achten. So kommst du der Lösung näher und kannst deinem Hund das Bellen abgewöhnen. Verändere Kleinigkeiten, von denen du vermutest, dass sie der Auslöser für die stressige Situation deines Hundes sein könnten. Wenn der Postbote beim nächsten Mal klingelt, kannst du so überprüfen, wann du einen Auslöser gefunden hast.


Keine Auslastung

Wenn du deinem Hund nicht genügend Bewegung verschaffst, besorgt er sich seine Auslastung auf eine andere Art und Weise: indem er lauthals bellt und sich nicht mehr davon abbringen lässt. Es ist unbedingt wichtig, dass dein Hund ausreichend viel Auslauf hat. Wer einen Hund erziehen will, muss bedenken, dass es sich hierbei um ein Lebewesen handelt, das genauso wie Menschen Bedürfnisse hat. Eines davon ist die Auslastung – und zwar nicht nur körperlich, sondern auch geistig.

Die Lösung des Problems liegt hier also auf der Hand: du musst deinen Hund stärker auslasten. Dies kann durch ausgiebigere Spaziergänge geschehen. Es bietet sich auch Hundesport an. Dadurch wird der Hund nicht nur körperlich, sondern auch geistig ausgelastet. Ebenso solltest du mit deinem Hund, damit du ihm das Bellen abgewöhnen kannst, mehr Spiele spielen. Das stärkt nicht nur eure Bindung, sondern lastet deinen Hund ebenfalls aus und gehört dazu, wenn du deinen Hund erziehen möchtest.



Angst oder Unsicherheit

Du denkst, dein Hund bellt nur aus Angst oder Unsicherheit? Dieses Verhalten ist meistens gekoppelt – vor oder nach dem Bellen – mit einer eingezogenen Rute. Das Verhalten deines Hundes soll ihn größer und angsteinflößender wirken lassen, damit er sich in Sicherheit wiegen kann.

Abhilfe verschaffst du in dieser Situation, indem du deinem Hund ein sicheres, behagliches Gefühl vermittelst. Deinem Hund kannst du das Bellen abgewöhnen, indem du ihn in diesen Situationen beruhigst, mit ruhiger und sicherer Stimme auf ihn einredest und nicht in Panik verfällst, weil dein Hund wieder anfängt zu Bellen.


Keine Aufmerksamkeit

Wenn ein Hund keine Aufmerksamkeit bekommt, greift er zu anderen Maßnahmen, um sich die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die er sich wünscht. Und merkt der Hund einmal, dass er die gewünschte Aufmerksamkeit bekommt, indem er laut bellt, wird es schwierig, ihm das Bellen abzugewöhnen. Wer einen Hund erziehen möchte, sollte ihm täglich genügend Aufmerksamkeit entgegenbringen, sodass er sich als Teil seines „Rudels“ fühlt.


Langeweile

Hund Bellen abgewöhnen

Bist du der Meinung, dass dein Hund genügend geistige und körperliche Bewegung hat? Kommt er dir nicht ängstlich vor und versucht er auch nicht, fehlende Aufmerksamkeit einzufordern? Befindet sich dein Hund in keiner stressigen Situation? Bist du dir wirklich sicher? Dann bellt dein Hund wohl aus purer Langeweile.

Ihm dann das Bellen abzugewöhnen schaffst du nur, indem du ihn strikt bei jedem Bellen ignorierst. Meckerst du in diesen Situationen, bewirkt es das genaue Gegenteil von dem, was du bei ihm erreichen möchtest: Du gibst ihm die Aufmerksamkeit, die er sich erhofft hat. Daher ignoriere ihn komplett.


Bellen abgewöhnen? So solltest du deinen Hund erziehen! Weitere Tipps und Tricks

Generell solltest du das Verhalten, welches du von deinem Hund erwartest, sobald er es an den Tag legt, unverzüglich durch Leckerli, Lob oder Streicheleinheiten belohnen. Dadurch weiß dein Hund, dass er sich so verhält, wie du es dir wünschst. Du solltest als Besitzer eine gewisse Souveränität an den Tag legen. Alleine dadurch kannst du ihm das Bellen bereits abgewöhnen. Gehe mit deinem Hund unter andere Hunde. Dadurch verliert dein Hund seine gröbsten Ängste und übt sich in sozialen Situationen.

Es ist eine Art Desensibilisierung für deinen Hund. Hundeparks und -schulen können hervorragende Optionen solcher Sozialisierungen sein. Genauso wie der Hundesport. Bring deinem Hund bei, gezielt zu bellen. So kannst du deinem Hund das Bellen abgewöhnen, da er nun ein spezielles Kommando kennt, um zu bellen. Selbstverständlich sollte er ebenso ein Kommando kennen, um mit dem Bellen wieder aufzuhören.



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